Matyas Andras ist ein ungarischer Geiger, dessen frühe Begabung ihm bereits im Alter von zwölf Jahren einen Platz in der Klasse für Hochbegabte an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest einbrachte. Seinen Violinunterricht hatte er mit sechs Jahren begonnen. Ab 2010 studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Edward Zienkowski sowie in der Klasse von Prof. Yair Kless an der Kunstuniversität Graz. Sein Masterstudium schloss er 2017 mit Auszeichnung ab.
Seine Wettbewerbserfolge zeugen von seiner musikalischen Vielseitigkeit. 2010 wurde er mit dem 2. Preis beim Leo-Weiner-Kammermusikwettbewerb in Budapest ausgezeichnet, 2012 folgte der 1. Preis beim Josef-Dichter-Wettbewerb in Wien.
Als engagierter Kammermusiker konzertierte Matyas mit dem Marcel-Rubin-Quartett auf Bühnen in Frankreich, Mexiko (Palacio de Bellas Artes), den USA (Carnegie Hall) und China. Er ist Mitbegründer des Duo Alard sowie des Equalis-Quartetts. Im Februar 2015 erreichte das Equalis-Quartett das Semifinale des „Schubert und die Moderne"-Wettbewerbs und wurde im selben Jahr als Anwärter bei der European Chamber Music Academy (ECMA) aufgenommen.
Seit 2021 ist Matyas als 1. Geiger beim Grazer Philharmonischen Orchester tätig.